linie-0232

Ernährung

 

Die Zunahme von Erkrankungen beim Hund ist oftmals auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. 

Vor allem Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, aber auch Diabetes und Krebs, können die Folge sein.

 

Auf dem Futtermittelmarkt gibt es viele Produkte, die mit den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Hunde nichts mehr zu tun haben. (siehe auch "Katzen würden Mäuse kaufen- Schwarzbuch Tierfutter", Hans-Ulrich Grimm).

 

Bezüglich der Frage nach einer artgerechten Ernährung ist es wichtig, sich wieder bewusst zu machen, dass der Hund vom Wolf abstammt und dass er daher auch Futter in ähnlicher Zusammensetzung wie sein wildlebender Verwandter benötigt!

 

Es reicht jedoch nicht, den Hund einfach mit möglichst vielen tierischen Komponenten zu füttern, denn ganz besonders das richtige Mengenverhältnis ist wichtig, um Schäden durch Mangel- bzw. Überschussfütterung zu verhindern. 

Futterkomponenten so zusammenzustellen, dass dieses Verhältnis den tatsächlichen Bedürfnissen des Hundes entspricht, ist die wichtigste Voraussetzung und gleichzeitg die größte Herausforderung für eine artgerechte Ernährung!

 

Hunde, die durch Trockenfütterung an Allergien oder Verdauungsproblemen leiden, reagieren zwar sofort positiv auf die Gabe von Blättermagen, Fleischmischungen, etc., da es sich dabei um für sie leicht verdauliche und natürliche Nahrung handelt, aber eine langfristige Erhaltung der Gesundheit ist komplexer und wird nicht gelingen, indem einfach wahllos tierische Bestandteile gefüttert werden!

 

B.A.R.F. - dieses Wort steht eigentlich für eine "artgerechte Fütterung", ist aber nicht automatisch Garant für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Hund!

Bei dem Versuch, Futterkomponenten selbst zusammenzustellen, können Fehler gemacht werden, die dem Hund mehr schaden als nutzen können.

 

Der Hund benötigt Nahrung, die so zusammengesetzt ist, dass sie die notwendigen Nährstoffe im richtigen Mengenverhältnis enthält! Nur dann ist sie artgerecht!

 

 

 

©R.Vahrenholt,2018